Willkommen im ”Depotet”
Was ist das „Depotet“
Das „Depotet“ ist eine Jugendherberge und ein Bürgerhaus in den Gebäuden eines
ehemaligen Kaufmannsladens und „Bier-Depots“ – d.h. eines autorisierten Händlers
der grossen Brauereien.
Das „Depotet“ wird von einem Verein getragen und alle die dort arbeiten, egal ob
im Büro oder auf den Zimmern, sind Freiwillige, die kein Geld für ihre Arbeit
bekommen.
1999 beschliesst der Bürgerverein der Gemeinden Skelby und Gunderslev daran zu
arbeiten, das alte „Depotet“ in Skelby zu kaufen, um es zu einem „Kraftzentrum“
für das Dorf zu machen. Das Projekt ist Teil einer ganzheitlichen Dorferneuerung,
die von Kommune und Staat unterstützt werden soll. Die Idee wird gut aufgenommen,
und viele Professionelle helfen dem Projekt auf die Beine: Ein Architekt macht
gratis eine Projektmappe und Zeichnungen, ein Makler bewertet kostenlos die
Gebäude. Über 50 % aller Haushalte aus den Gemeinden geben ihre Zusage, Anteile
am „Depotet“ zu kaufen – für ca. 80.000 Kronen.
2000 Das Innenministerium bewilligt 100.000 kr. für den Umbau des „Depotets“.
Desweiteren beginnt die Gemeinde Suså mit der ganzheitlichen Dorferneuerung und
das „Depotet“ - als ein Projekt von vielen - tritt in den Hintergrund. Im Herbst
wird jedoch der Verein „Depotets venner“ (Freunde des Depots) gegründet, womit
man sich unabhängig vom Bürgerverein mit seinen vielen Aufgaben macht.
2001 Suså Kommune (Gemeinde) bewilligt 100.000 kr. für den Kauf des ”Depotets”
und das Amt Storstrøm (Regierungsbezirk) gibt 50.000 kr. Die Verhandlungen mit
dem Eigentümer sind jedoch nicht ganz abgeschlossen.
2002 Der Preis des Objektes steigt, und der Eigentümer hat Schwierigkeiten, eine
geeignete Wohnung zu finden. Der „Friluftsråd“ (gemeinnütziger Verein, der
Mittel aus der staatlichen Lotto und Toto – Gesellschaft vergibt) gibt weitere
150.000 kr. für das „Depotet“ und die EU doppelt die öffentlichen Mittel nach
dem Artikel 33. (400.000 kr.).
Im Dezember ist es soweit, dass das „Depotet“ erworben wird.
2003 Von Januar bis Mai wird hart gearbeitet, um die Villa mit ökologisch
unbedenklichen Materialien für die erste Saison zum Vermieten fertigzustellen.
Am 01. Mai wird das „Depotet“ endlich eröffnet. Obwohl alle Mittel für PR fehlen,
spricht es sich bald herum, dass das „Depotet“ für Kanuten einzigartig gelegen
ist, und Fahrrad- und andere Touristen – besonders aus dem Ausland – geniessen
die einzigartig gemütliche, dänisch familiäre Atmosphäre in dieser nicht
kommerziellen Jugendherberge.
2004 Januar bis April stehen wieder im Zeichen der Renovierung – besonders die
Küche wird verbessert, zwei neue Familienzimmer werden eingerichtet und das
ganze Haus wird wärmeisoliert (Leinenwollmatten, Rohrisolierung und
Vorsatzfenster).